Eine abwechslungsreiche 12-tägige Rundtour durch das Bündnerland und zu den Oberitalienische Seen 1.Tag: Anreise
Entspannte Anreise mit dem Autoreisezug. Ausgangspunkt der Tour ist München
Auf der A95 bis nach Oberau
Auf einer wenig befahrenen landschaftlich schönen Strecke über den Ammersattel und vorbei am Plansee bis nach Reutte
Kurzer Abstecher über Füssen zum Schloß Neu Schwanstein [1]. Das Schloß ist wirklich sehr schön anzusehen, jedoch total überlaufen
Auf der B314 über den Fernpaß ins Inntal
Über Imst und Landeck nach Fließ, wo wir unser erstes Quartier bezogen
2. Tag: Kurzer Ausflug und Besorgungen wegen Regenwetter
Von Fließ aus auf der 315 Richtung Süden
In Prutz links ab in das Kaunertal
Nach 34 km auf der mautpflichtigen Kaunertaler Gletscherstraße[2] das Bergrestaurant in 2.750m Höhe in der Gletscherregion des Kaunertals erreicht
Aussicht bei Kaffee und Kuchen genossen und anschließend auf gleicher Strecke wieder zurück
Auf der 315 an Fließ vorbei nach Landeck. Stadtbesichtigung, Kaffee & Kuchen und Besorgungen
Am Nachmittag zurück nach Fließ in unser Quartier. Die Wolken am Himmel rissen schon langsam wieder auf
3. Tag: Fahrt ins Engadin
Auf der 315 wieder Richtung Süden
Kurz hinter Pfunds nach rechts ab. Kurzer Abstecher nach Samnaun. Der Ort liegt in einer zur Schweiz gehörigen, zollfreien Zone, die nur von Österreich aus zugänglich ist
Am Reschenstausee
Danach auf der 315 weiter Richtung Süden. Kurz hinter dem bald folgenden Grenzübergang nach Italien erreichten wir den Reschenpaß[3] (1508m)
Vorbei am aufgestauten Reschensee auf der SS40 durch mehrere Kehren hinab ins Vischgau
In Spondinig rechts ab ins Trafoier Tal. Auf der SS38 durch die vielen Kehren hinauf zum Stilfser Joch[4] (2757m)
Die Westrampe nur ein kurzes Stück hinunter, dann rechts ab zum Umbrailpaß[5] (2501m) und zum Grenzübergang Italien/Schweiz
In Santa Maria (1375m) nach links auf die SS28 und hinauf zum Ofenpaß[6] (2149m). Die Westrampe verläuft durch den Schweizer Nationalpark
Mitten in diesem Park bezogen wir unser Quartier im Hotel Il Fuorn
4. Tag:
Auf der SS28 hinab ins Engadin nach Zernez
Dann ein Stück Richtung Norden dem Lauf des Inn folgend bis nach Susch
Hier auf der SS28 nach links und über den Flüelapaß[7] (2383m) hinüber ins obere Rheintal in den Ferien- und Höhenluftkurort Davos
Richtung SW durch das Landwassertal. Kurz vor Tiefencastel in Surava nach links ins Albulatal
Über den Albulapaß[8] (2312m) nun wieder Richtung S zurück ins Oberengadin
In La Punt nach rechts auf die SS27 Richtung Sankt Moritz. Dem Hochtal folgend bis nach Silvapana
Dort wieder rechts ab und über den Julierpaß[9] (2284m) zurück nach Tiefencastel
In Tiefencastel schlugen wir unser Quartier für die nächsten 2 Nächte auf
5. Tag:
Am Morgen frisch gestärkt gleich wieder auf der SS3 über den Julierpaß[9] (2284m)
Auf der anderen Seite im Oberengadin nach rechts ab und auf der S3 Richtung Chiavenna
Nach wenigen Kilometern erreicht man den Malojapaß[10] (1815m). Dieser machte uns und unserem Bike so viel Spaß, daß wir gleich noch einmal wieder hoch und wieder runter gefahren sind :-)
Durch das schöne Bergell weiter bis nach Chiavenna
Hier rechts ab auf die SS36 Richtung N
Über die etwas abenteuerliche Südrampe hinauf zum Splügenpaß[11] (2113m)
Kurz vor der Paßhöhe in Montespluga genossen wir die italienische Küche in der Sonne sitzend mit Blick auf den Lago di Montespluga
Durch die Via Mala
Frisch gestärkt weiter hinüber in die Schweiz ins Rheintal nach Splügen
Nicht auf der Autobahn, sondern auf der SS13 Richtung Thusis
Die landschaftlich schöne Straße verläuft durch das immer enger werdende Tal, bis man schließlich die bekannte Via Mala[12] erreicht
Hier lohnt es eine Pause einzulegen und in die enge Schlucht hinab zu steigen. Etwas Bewegung schadet nie
Weiter nach Thusis und durch die Schinschlucht zurück nach Tiefencastel
Da das Wetter so herrlich war und wir uns noch nicht ganz ausgelastet fühlten, beschlossen wir den Tag mit etwas besonderem zu beschließen. Wir kauften den nötigen Proviant für ein üppiges Abendbrot im Freien ein und fuhren noch einmal zum Julierpaß[9] (2284m) hinauf. Während das Tal schon im Schatten lag, schien hier oben noch die Sonne. Wir suchten uns ein schönes Plätzchen im Grünen und genossen unser Abendbrot, während wir den Sonnenuntergang hier oben beobachteten. Ein schönes Erlebnis. Nachdem die Sonne dann untergegangen war, wurde es aber schnell sehr frisch und wir machten uns auf fast unbefahrener Paßstraße auf den Weg zurück nach Tiefencastel
6. Tag:
Wieder über den Albulapaß[8] (2312m) hinüber ins Oberengadin
Auf der SS27 Richtung Süden. Kurz hinter Samedan nach links ins Bernina Tal
Am Westufer entlang auf der SS237 bis zum Südende des Sees. Dort links ab nach Idro
In Idro Pause auf einer Eisterrasse mit Blick auf den See. Nach dem zweiten großen Eisbecher bei schönstem Sonnenschein wurden wir irgendwie träge. Als wir dann feststellten, daß es hier auch Zimmer gab, war der Tagesplan schon über den Haufen geworfen. Wir quartierten uns an Ort und Stelle ein und legten einen Faulenzertag ein. Am Nachmittag drehten wir noch eine Runde mit einem Tretboot auf dem See
8. Tag: Ruhetag
Am Passo del Mare
Auf den Platz vor unserem Quartier war heute Markt. Ein Bummel über einen südländischen Markt war eine schön Abwechslung
Am Nachmittag setzten wir uns doch noch aufs Bike, um die nähere Umgebung noch etwas zu erkunden. Auf der Westseite des Sees wagten wir uns noch bis zum Passo del Mare hinauf
9. Tag: Tagestour zum Gardasee
Von Idro aus auf einer gut ausgebauten und landschaftlich schönen Nebenstraße Richtung Osten. Vorbei am Lago di Valvestino
Kurz hinter Navazzo eröffnet sich ein toller Blick auf den Gardasee
Über mehrere Serpentinen, die immer wieder schöne Blicke auf den See zulassen, hinab nach Gargano
Gemütlich am Westufer des Sees entlang Richtung Norden. Die schöne Strecke wird geprägt durch die vielen Tunnels und schönen Seeblicke.
Leider hat aber der Tourismus die ganze Gegend voll im Griff und die Preise völlig verdorben. Also genossen wir noch etwas die Landschaft ...
Dann auf der SS240 wieder Richtung Westen. Die schöne Strecke geht vorbei am Lago di Ledro
Über Storo zurück zum Lago d'Idro
10. Tag: Langsam wieder Richtung Norden
Leider meinte es das Wetter heute gar nicht gut mit uns. In der Nacht hatte es schon geregnet und es hingen heute morgen dunkle Wolken tief im Tal
Auf der SS237 Richtung Norden. Doch schon bald bekamen wir eine fürchterliche Dusche. Es schüttete wie aus Eimern, sodaß man die Hand vor Augen nicht sehen konnte. Wir legten eine kurze Pause ein. Nach etwa einer Stunde wurde es wieder etwas heller und wir machten uns wieder auf den Weg
Über Tione weiter auf der SS237. Dann links ab auf die SS421
Über Molveno weiter Richtung Norden und auf der SS43 bis nach Cles am Lago di Santa Giustina. Nun wurde das Wetter auch wieder freundlicher
Am Nordende des Sees in Scanna di Livo fanden wir ein akzeptables Hotel
Ein kurzer Abstecher in das bekannte Dorf Tirol ist hier ganz lohnenswert
Auf der SS44 nach Sankt Leonhard und dann über das Timmelsjoch[19] (2483m) hinüber ins Inntal
Richtung Osten weiter nach Telfs
Auf einer schönen Nebenstrecke nach Seefeld, wo wir übernachteten. Ist eine schöne Ecke dort, aber die Preise sind völlig überzogen
12. Tag: Sonniger Ausklang und Heimreise
Der letzte Tag unserer Tour. Heute Abend geht unser Autoreisezug von München aus Richtung Heimat
Über Mittenwald zum Walchensee. Hier fanden wir ein schönes, sonniges Plätzchen direkt am See und machten dort ein ausgiebiges Picknick und nahmen ein schönes Sonnenbad
Auf der B11 später über den Kesselberg
Über Bad Tölz und Holzkirchen dann gemütlich nach München
Hier verdrückten wir noch die schon fast obligatorische Schweinshaxe und bestiegen dann unseren Autoreisezug